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Getting Ready mit Fotograf/in:
Ja oder Nein?

Die Stunden, die die meisten vergessen zu fotografieren.
Meine persönliche Erfahrung und Einschätzung, wann ihr eine Fotografin beim Getting Ready dazu buchen solltet und wann nicht, erfahrt ihr in diesem Artikel. 

Der Morgen, an dem alles beginnt. Warum ich Getting Ready-Momente so liebe

Wenn ich an einem Hochzeitsmorgen die Türe öffne und dieser ganz besondere Hochzeitszauber in der Luft liegt:
halb fertige Haare, Sektgläser auf dem Fensterbrett, Kleider, die an den Türen hängen, offene Schuhkartons mit den passenden Blasenpflastern auf dem Tisch sowie wild herumwuselnde Trauzeugen und Trauzeuginnen  – dann weiß ich jedes Mal wieder, warum ich diesen Job mache. Beim Getting Ready habe ich die Chance, tiefe, private und persönliche Momente festzuhalten, die sich mir sonst so den ganzen Tag nicht mehr bieten werden. 
Schon hier passiert so vieles, das sich nicht wiederholen lässt.

Was die meisten Paare denken – und was wirklich passiert

Ich höre so oft: „Beim Getting Ready gibt’s doch eh nur Schminken und Anziehen, da muss ich nicht noch jemanden dabei haben, der das fotografiert.“ Und ich verstehe es, dass das so viele denken. 
Wenn man noch nie dabei war, stellt man sich einen Ablaufplan vor: Make-up fertig, Haare fertig, Kleid und Anzug anziehen, fertig. Aber was tatsächlich passiert, ist etwas ganz anderes:  

  • Der Trauzeuge, der sich um alles kümmert und noch schnell ein weiteres Loch in den Gürtel bohrt, wenn dieser zu groß ist. 
  • Es ist die Mutter, die zum ersten Mal das Kleid sieht und einfach nichts mehr sagen kann, da sie so gerührt ist von diesem Anblick. 
  • Die beste Freundin, die noch schnell den Brautstrauß abholt und ihn dir bringt.
  • Der Moment, wenn alle fertig sind und wo es plötzlich ganz still wird, weil alle spüren, dass jetzt etwas Großes beginnt. 
  •  

Das sind keine Randmomente. Das sind die Momente, die für immer festgehalten werden sollten. 

Getting Ready Tisch mit Schminke und Kleid im HIntergrund

Emotionen, die niemand inszenieren kann

Ich bin keine Hochzeitsfotografin, die euch beim Getting Ready ständig sagt, wo ihr stehen sollt oder was ihr jetzt machen sollt. Das Getting Ready ist kein Fotoshooting, der den Einstieg inszenieren soll. 
Ich räume keine Dinge weg, die zu eurem Tag dazu gehören. 
Ich beobachte. Ich warte. Ich bin einfach da. Und genau deshalb entstehen Bilder, die sich anfühlen wie eine Erinnerung, nicht wie ein Foto. 

Beim Getting Ready ist diese Echtheit besonders spürbar, weil noch niemand „auf Empfang“ ist. Ihr seid noch ihr selbst, ungeschliffen und ungefiltert. Aufgeregt, nervös, vielleicht ein auch bisschen überwältigt.
Und genau das: dieser rohe, echte Zustand ist für mich fotografisch das Schönste des ganzen Tages.

getting ready mit brautjungfern in bielefeld

Für wen lohnt es sich und für wen vielleicht nicht?

Ich möchte ehrlich mit euch sein, denn das ist mir wichtiger als eine Buchung um jeden Preis: Das Getting Ready mit Fotografin ist nicht für jeden das Richtige.

Eine Frage, die ich immer all meinen Hochzeitspaaren stelle: „Stellt euch mal vor, ihr setzt euch in 30 Jahren gemeinsam an eurem Hochzeitstag auf die Couch, um in eurem Hochzeitsalbum zu stöbern. Und nun stellt euch vor, wie die ersten beiden Seiten aussehen sollen. 
Würdet ihr da gerne den Start des Tages sehen? Wie ihr euch gemeinsam mit den Freunden und der Familie fertig gemacht habt? Oder reicht es euch, wenn ihr direkt ein Bild des Trauortes seht und es geht direkt los mit den Fotos der Trauung
?“ 

Wenn ihr diese Frage klar beantworten könnt, dann ist alles gut und ihr werdet später auch sicher nichts bereuen. Wenn nicht, denkt doch nochmal kurz darüber nach, was euch wirklich wichtig ist.  

Und wer sollte sich dann nun gegen eine Fotografin beim Getting Ready entscheiden?
Wenn ihr einen sehr kleinen, ruhigen Morgen plant, nur ihr beide zu zweit und möchtet den Tag ohne eine Kamera oder eine „fremde“ Person um euch herum starten, dann macht das genauso. 
Tipp: denkt vielleicht an ein Selfie kurz bevor ihr das Haus verlässt ;). 

Wer sollte sich für eine Fotografin beim Getting Ready entscheiden?

Wenn euch eine anwesende Kamera nicht stört, während ihr euch fertig macht. Wenn es euch wichtig ist, nicht nur den großen Moment festzuhalten sondern auch die kleinen Momente mit all ihren Emotionen, die vorher stattfinden. Wenn ihr selbst nicht daran denken wollt, Fotos zu machen und auch nicht möchtet, dass die Freunde daran denken müssen (zumal sie dann ja selbst nicht mit drauf sind). 
Oder wenn ihr mit euren Liebsten feiert, wenn die Mama oder der Papa dabei ist, eure Trauzeugen und allerliebsten Menschen im Leben, dann ist dieser Morgen oft emotionaler als die Trauung selbst. 

Mein persönliches Fazit und was ich euch mitgeben möchte

Wenn ich zurückblicke auf all die Getting Ready-Momente, die ich begleiten durfte, dann sind es selten die perfekt ausgeleuchteten Detailfotos, die mich am meisten bewegen.
Es sind die zitternden Hände beim Zuknöpfen des Kleides. Der Blick zwischen Vater und Tochter, wenn er sie das erste Mal im Kleid sieht.
Das leise „ich freu mich so“ einer Freundin, die dachte, niemand hört zu. Diese Momente sind vergänglich. Und sie verdienen es, festgehalten zu werden. Wenn ihr schon eure Hochzeit bei mir gebucht habt, sprecht mich einfach an, ob das Getting Ready für euch Sinn macht. Ich schau’s mir gerne gemeinsam mit euch an.
Und wenn ihr mich noch nicht kennt aber bald heiratet und eure Hochzeit gerne in tollen, ungestellten Fotos festgehalten haben wollt, dann schreibt mir doch euren Hochzeitstermin und fragt mich gerne an.

Und nun folgen einige Fotos aus den verschiedensten Getting Ready Momenten der letzten Jahre: